Prostatakrebs 2025: Neue Tests und Therapien geben Männern Hoffnung
Prostatakrebs gilt als typischer „Alterskrebs“, tritt leise auf und macht vielen Männern erst Angst, wenn es fast zu spät scheint. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten aus der Onkologie: Die Medizin verabschiedet sich von der Holzhammer-Methode und steuert auf gezielte Tests, schonendere Therapien und echte Maßanfertigung für jeden Patienten zu. Was heißt das konkret für Männer ab 50 – und für jene, die bereits betroffen sind?
Ein häufiger Tumor, der lange unbemerkt bleibt
Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor beim Mann. Die Erkrankung betrifft vor allem Männer über 50 Jahre. In vielen Fällen wächst der Tumor sehr langsam und bleibt jahrelang unauffällig. Manche Männer sterben mit, aber nicht an diesem Krebs. Andere Verläufe sind deutlich aggressiver: Der Tumor streut in Knochen oder Lymphknoten und breitet sich im Körper aus.
Die Erkrankung entsteht in der Prostata, einer kleinen Drüse unterhalb der Blase, etwa so groß wie eine Walnuss. Häufigste Form ist das sogenannte Adenokarzinom. Beschwerden zeigen sich oft erst spät:
- häufiger oder abgeschwächter Harndrang


